Eltern-Info

 

Die Kurse finden bei jedem Wetter statt. Wir haben eine Reithalle und einen überdachten Putzplatz vor Ort.

Die Kurse sind fortlaufend, sodass Ihr Kind in weiteren fortführenden Kursen teilnehmen kann. Die Kursgebühr wird am ersten Kurstag bezahlt.

Während der Schulferien und an Feiertagen finden keine Stunden statt.

Wir empfehlen eine längerfristige Teilnahme Ihres Kindes, um individuelle Förderkonzepte zu erarbeiten und auch umsetzen zu können.

Ausfallzeiten Ihrerseits können nicht rückerstattet werden.

 

 

Was soll mein Kind anziehen?

  • Gutes Schuhwerk mit fester Schuhspitze anziehen! Keine Sandalen, Stoff- oder Turnschuhe. Gummistiefel nur bei Regen.
  • Wettergemäße Kleidung tragen! Bei kalter Witterung nach dem Zwiebelschalenprinzip.
  • Gut angepassten Reit- oder Fahrradhelm mitbringen (wenn vorhanden)
  • Lange Haare zusammenbinden!
  • Ringe und anderen Schmuck bitte aus Sicherheitsgründen Zuhause lassen!

 

 

Wie laufen die Stunden ab?

 

Unser Treffpunkt ist am Hofeingang vom Rossberghof an der Holzbank vor unserem Ziegenstall. Hier nehmen wir Ihr Kind in Empfang und übergeben es Ihnen am Ende der Stunde auch wieder. Während des Kurses möchten wir gerne voll und ganz nur für die Kinder da sein. Wenn Sie einmal nicht rechtzeitig da sein können, sagen Sie bitte unbedingt Bescheid.

Bitte parken Sie oben am Schotterparkplatz und kommen das letzte Stück zu Fuß zum Hof.

 

 

Welches Einstiegsalter ist sinnvoll?

 

Wenn ein kleines Kind mit dem Reiten beginnen möchte, stellen sich Eltern viele Fragen: Ab welchem Alter ist der Einstieg sinnvoll?

Viele Reitschulen bieten mittlerweile Kleinkindergruppen mit Ponys an. Das Beisammensein mit anderen jungen Pferdebeggeisterten, das Pflegen des Ponys und der Umgang mit ihm, sowie Spiel und Spaß stehen im Vordergrund. Es handelt sich also weniger um regulären Reitunterricht als vielmehr um ein spielerisches Heranführen an das Lebewesen Pferd.  Bewährt haben sich diese Zwergerlgruppen in jedem Fall, da die Kinder nicht nur vom Umgang mit den Ponys, sondern auch vom Gruppenerlebnis mit Gleichaltrigen profitieren. Sie bieten daher eine gute Grundlage für den späteren Reitunterricht.

 

Sobald die Kinder ins schulpflichtige Alter kommen kann man sich zwischen Ponygruppen, bei denen sich die Kinder, nach anfänglicher Einweisung, gegenseitig führen oder Longenstunden im Einzelunterricht entscheiden. Voltigieren, also das Turnen auf dem Pferd, ist eine Alternative zum normalen Reiten.

In dieser Altersgruppe kann man schon bedingt von "Reitunterricht" sprechen. Es geht hauptsächlich darum, sich auf dem Pferd auszubalancieren, sich in die Bewegung einzufühlen und allmählich das "Lenken" zu lernen. Balanceübungen und Sitzschulung wechseln mit Geschicklichkeitsspielen ab, um die Konzentrationsfähigkeit des Kindes nicht zu überstrapazieren. Das Heranführen an das Selbstständige reiten, beschränkt sich auf eine leicht verständliche signalartige Hilfengebung.

 

Erst mit etwa zehn Jahren ist die Feinmotorik des Kindes soweit ausgereift, dass es allmählich in die komplexe Hilfengebung eingeführt werden kann. Noch bis in das frühe Jugendalter sind die Kinder in der Lage neue Bewegungsmuster zu erlernen, was in Kombination mit der ausgereifteren körperlichen und geistigen Verfassung, unglaubliche Entwicklungssprünge mit sich bringt. Nun profitieren die jungen Reiter von einer vorausgegangenen Reitvorschule und kommen in rasantem Tempo vorwärts.

Erst jetzt in diesem Alter hat sich auch das Risikobewusstsein des Kindes soweit entwickelt, dass es Situationen einschätzen kann und das Pferd nicht mehr nur als "Kuscheltier" wahrnimmt. Im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren kann man, je nach Einstiegsalter und individueller Reife des Kindes, von einem selbständigen fortgeschrittenen Reiter sprechen.